Wieviel Zucker darf mein Kind essen?

Wieviel Zucker darf mein Kind essen?

Ich bin gerade auf Mallorca – bei den Großeltern meiner Kinder zu Besuch. Es ist Wunderschön hier und die Kinder Lieben Ihre Mallorca Großeltern sehr , nicht zulletzt weil sie hier ab und zu ein Eis essen dürfen und andere gezuckerte Leckereien die es zu Hause nicht gibt.

Ich mache z.B unser Eis immer selbst. Weil ich weiß was drinnen ist und es auch ganz OHNE Zucker sehr,sehr lecker ist. (zB. das Hier Nicecream Rezept)

Ersteinmal der Zucker aus der Sicht der TCM:

Zucker ist ein Energieräuber, er schwächt unser Qi und somit auch die Nieren (in der die Willenskraft sitzt) das Yin wird geschädigt da die Knochen und Zähen angegriffen werden.

Zucker befeuchtet und löst unter anderen z.B Übergewicht und Wassereinlagerungen aus. Vor allem verschleimt er auf Dauer den Körper was zu schwerwiegenden Krankheiten führen kann wie z.B Diabetes, Bluthochdruck,…

Bei Kinder sieht man es ganz klar – gibt man ihnen ständig Zucker – wollen sie immer mehr davon. Sie bekommen einen schnellen Energieschub durch den Zucker, wird der abgebaut, werden sie Müde und sie wollen wieder mehr davon, der Kreis fängt von vorne an wenn man die Energie wieder mit Zucker anfeuert. Und so schließt sich der unendliche Kreis.

Ich werde immer und ich betone es IMMER, ganz schief angesehen von den Leuten wenn ich sage dass meine Kinder sehr reduziert Zucker bekommen bzw. kein Eis oder irgendwelchen Süßkram bekommen (!!!!!) stellt sich dass einer mal vor. Dafür muss man sich heutzutage rechtfertigen….verkehrte Welt. 

Hier ein paar Alternativen zu weißen und braunen Haushaltszucker:

Hier zeige ich Alternativen auf – welche für Dich bzw. Euch am besten geeignet ist musst du herausfinden. Ich mag zurzeit den Kokosblütenzucker sehr gerne.

– Stevia

Kaum Kalorien, nicht schädlich für die Zähne, kein Einfluss auf den Insulinspiegel und eine Süßkraft, die 300-mal stärker ist als die von Zucker . Der leicht bittere Eigengeschmack kann einen stören.Erhältlich in Bio-Supermärkten, Reformhäusern, aber auch mal im Supermarkt die Augen offen halten.

Kokosblütenzucker:

nachhaltig da aus der Kokosblüte gewonnen und keine Kokospalme dafür gefällt werden muss. Anzuwenden fast 1:1 wie Zucker, niedriger Glykämischer Index (Der glykämische Wert eines Lebensmittels gibt an, wie stark dieses den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.) alles in allem ein Tolles Produkt (mal vom Preis abgesehen)

Erhältlich in Bio-Supermärkten, Reformhäusern.

– Honig :

Empfohlen wird Honig für Kinder erst ab 1 Jahr.

in Maße eine gute Alternative da viele Nährstoffe, verhält sich anders als Zucker beim Backen und Kochen, bitte nur Hochwertigen Honig verwenden.

Erhältlich in Bio-Supermärkten, Reformhäusern, von Imkern in der Umgebung (einfach mal Bekannte fragen : ) ) in Supermärkten (auf die Qualität achten)

– Xylit:

ein natürlich vorkommender Zuckeralkohol, (das nicht so schöne ist dass Xylit inzwischen u.a. auch aus Glukose, die man aus gentechnisch hergestellten Mais gewinnt, hergestellt wird und keine Kennzeichnungspflicht(!) hat.(Ich würde immer auf Bio zurückgreifen und wenn du ganz unsicher bist kontaktiere die Firma von der du kaufen willst und frag nach. )

sehr gut für die Zähne, beeinflusst kaum den Blutzuckerspiegel, Geschmack neutral, kann am Anfang von der Verwendung Durchfall verursachen , muss aber nicht.

Erhältlich in Bio-Supermärkten, Reformhäusern.

-Ahornsirup:

je nach Grad – einen mehr oder weniger starken malzähnlichen Eigengeschmack, in Maßen eine gute Alternative.

Erhältlich in Bio-Supermärkten, Reformhäusern, Supermärkten (auf die Qualität achten)

-Datteln:

relativ neutrale Süße, am besten Datteln entsteinen und in heißem Wasser kurz einweichen, dann im Mixer zerkleinern und zum süßen verwenden, auch schon als Dattelsirup erhältlich ( ist aber anders als der selbstgemachte)

-Dattelsirup selbst herstellen :

einige getrocknete Datteln nehmen, Kerne entfernen und in den Mixer geben . Etwas Wasser oder frisch gepressten Orangensaft hinzufügen und so lange mixen, bis sich eine einheitliche Konsistenz ergibt. Den „Sirup“ kann man in Flaschen oder andere verschliessbare Gefässe abfüllen und (bis zu 10 Tagen) im Kühlschrank aufbewahren.

Erhältlich in Bio-Supermärkten, Reformhäusern, auch mal im Supermarkt die Augen offen halten aber auf die Qualität achten.

Das sind ein paar Alternativen zu unserem weißen und braunen Haushaltszucker. Natürlich ist alles in Maßen zu verwenden wie alles im Leben 😉

Wenn du noch andere Alternative Süßungsmittel weißt, freue ich mich über einen Kommentar oder eine Nachricht von dir.

3 Antworten

  1. […] zu schreiben da ich sonst nie weißen Industriezucker verwende und auch nicht verwenden mag – schau dir HIER die Alternativen dazu an. Ich habe etwas Lebensmittelfarbe in den Teig gemischt, für die Optik und Staubzucker oben drauf […]

  2. […] Hier der erwähnte Blog-Artikel zum Thema Zucker„Blog-Artikel zum Thema Zucker“ […]

  3. Konstanze sagt:

    Im Ayurveda heißt es, Honig nicht erhitzen..es entsteht dann Ama im Körper. Vielleicht magst du aus Sicht der TCM etwas sagen.. Ama…gleich Stoffe, die den Körper Belasten.
    Liebe Grüße an Dich…Konstanze

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